|
Finkenwerder gestern Die allgemeine Entwicklung Im Sprachgebrauch gibt es viele Verknüpfungen in bezug auf den Namen "Finkenwerder": Die Begriffe "Elbinsel Finkenwerder", "Bauerninsel Finkenwerder", "Fischerinsel Finkenwerder" sind Aussagen über den Charakter der ehemaligen Elbinsel; andere Begriffe wie "Finkenwerder Kutterscholle", "Finkenwerder Räucheraal" und |
"Finkenwerder Herbstprinz" gelten als Spitzenprodukte aus dem lukullischen Bereich. In einer anderen Kombination sind bekannt: die Finkenwerder Kutterscholle, der Finkenwerder Räucheraal, der Finkenwerder Herbstprinz, der Finkenwerder Stuhl, der Finkenwerder Dampfer, der Finkenwerder Wasserturm usw. Sogar die scherzhaften Bezeichnungen "Klütenland" und "Trauminsel" sind gebräuchlich.
|
Bis etwa 1800 war es für die Bewohner der Elbinsel ein fast aussichtsloser Kampf gegen die Naturgewalten. Finkenwerder war in jener Zeit in erster Linie eine Bauerninsel. Noch heute zeugen einige stattliche Höfe davon, daß die Landwirtschaft sehr ertragreich war und ist. Ursprünglich wurde in erster Linie Getreide angebaut, und zwar Roggen, Weizen, Gerste und vor allem Hafer. Zu den Großabnehmern gehörte auch der Rat von Hamburg. |